„Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN.“
Jeremia 29,7
Wir vertrauen auf Gott, der uns in Jesus begegnet,und versuchen „durch ihn die Welt zu sehen“
– wie es der Titel der metallenen Christus-Statue in unserem Garten ausdrückt.
In dieser Perspektive versuchen wir, unsere Mitmenschen wahrzunehmen und die Beziehungen zu ihnen zu gestalten: Der Gekreuzigte ist auferstanden! Der Tod, die Trennung, der Konflikt sind eben nicht das letzte. Das letzte Wort hat die Liebe!
So ermutigt uns der christliche Glaube, über Grenzen hinaus zu denken und zu handeln.
Zunächst aber sind wir ganz einfach „Kirche für das Dorf“:
Mitten im Ort sind wir davon überzeugt, am richtigen Platz zu sein:
Wir erinnern uns und andere daran, dass jeder Mensch von Gott her eine unverlierbare Würde hat.
Wir feiern gemeinsam und schaffen Räume, in denen wir und andere Gott begegnen können.
Durch Gottesdienste und andere Veranstaltungen wollen wir den Menschen im Dorf eine geistliche Heimat anbieten, die sie selbst mitgestalten können.
Wir nehmen gesellschaftliche Herausforderungen wahr und nehmen sie als unsere eigene Aufgaben als Gemeinde Jesu Christi an. So setzen wir uns mit ihnen kritisch und mitgestaltend auseinander.
„GEMEINSAM versöhnte Endlichkeit LEBEN“
Dieses Motto hat sich unsere Pfarrerin gegeben,
als sie am 1. September 2018 bei uns angefangen hat.
Sie nimmt damit Bezug auf zwei Aspekte in unserer Stellenausschreibung.
Darin hieß es:
1) „Die drei Gebäude Kirche, Pfarrhaus und Gemeindehaus bilden ein Ensemble im Ortszentrum.“
Ein „Ensemble“ ist wörtlich übersetzt ein „Miteinander“, also: GEMEINSAMES LEBEN – und zwar nicht nur sonntags, sondern auch im Alltag: im Alltag des Dorfes, im Alltag der Kirchengemeinde, im Alltag einer Wohngemeinschaft im Pfarrhaus. So vermietet unsere Pfarrerin Martina Schüßler drei Zimmer ihrer großen Pfarrwohnung – und lebt ihren privaten Alltag mit den unterschiedlichsten Menschen.
2) „Mit der Pfarrstelle ist ein ergänzender Dienstauftrag im Bereich Kasualien, insbesondere der Trauerarbeit verbunden.“
„Trauerarbeit“ ist aber nicht nur not-wendig, wenn jemand uns Nahestehendes verstorben ist. Es gibt viele andere Momente im Leben, wo uns unsere Begrenztheit und die Endlichkeit unseres Daseins bewusst werden. „Letztlich“ geht es viel öfter darum, sich ganz praktisch mit der eigenen Endlichkeit zu versöhnen. So bietet unsere Pfarrerin Martina Schüßler immer wieder ganz bewusst Veranstaltungen an, die sich diesem Thema stellen.






